Sunday 25 August 2019

Weibliche Honigbiene, Erbauerin ihres eigenen Stocks

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68- And your Lord revealed the female honeybee; build homes in mountains, and trees, and in the hives people built for you.
16-The Honeybee, 68

Der Koran benutzt das weibliche Geschlecht in einem Bericht über die Honigbiene. Verben sind im Arabischen konjugiert nach ihrem Geschlecht. Der Gebrauch von dem weiblichen Geschlecht in der Konjugation im Koran zeigt, dass die Handlungen von der weiblichen Biene durchgeführt werden. Die Übersetzung der in Frage kommenden Honigbiene mit der Hinzufügung des Adjektivs “weiblich” vor dem Wort “Honigbiene” wäre natürlich. (Es sei bemerkt, dass sowohl die Rechtschreibung der weiblichen als auch der männlichen Honigbiene diesselbe ist.) Das Schaffen der Honigbiene wird im Koran wie folgt beschrieben:

1- Bauen des Bienenstocks (verse 68)
2- Sammlung von Nektar, neues Material für die Honigproduktion (verse 69)
3- Erzeugung von Honig (verse 69)

Alle der drei oben genannten Funktionen werden von der weiblichen Honigbiene durchgeführt. Die einzige Funktion der männlichen Biene, robuster und mit größeren Augen, liegt darin, die junge, weibliche Königin zu befruchten. Die männliche Biene, die diese Funktion erfüllt, wird am Ende des Sommers von dem Bienenstock verbannt, und weil sie es gewohnt ist, dass sie von den Weibchen umsorgt wird, stirbt sie an Nahrungsmangel.

Zu der Zeit, als der Koran gesandt wurde, wußten die Menschen nicht die Einzelheiten der Aufgabenverteilung zwischen den Bienen in einem Bienenstock; sie wußten nicht, dass die Bienen weiblich sind, die aktiv in einem Bienenstock arbeiten. Sie wußten nicht, dass die Aufgaben zur Erzeugung von Honig und zur Sammlung des Nektars den weiblichen Bienen zugeordnet waren. Daher ist es wirklich sehr interessant, dass der Koran in der Aufzählung der Aufgaben der Bienen die Konjugation im Arabischen einsetzt, die für das weibliche Geschlecht bestimmt ist.

Mathematische Bienen

Die Funktionen, die von einer weiblichen Biene durchgeführt werden, versetzen uns in Erstaunen. Das Design der Waben, in welchen sie leben wird, ruft nach der Gelehrsamkeit eines Mathematikers. Honigbienen produzieren ihre Honigwaben in der Form eines Sechsecks. (Fossilien von Bienen zeigen, dass dies auch der Fall vor Millionen von Jahren war.) Mathematiker, die der Frage nachgingen, weshalb dieses Sechseck konstant blieb und weshalb es keine Rechtecke, Siebenecke oder Achtecke usw. gab, fanden heraus, dass das Optimum der Raumausnutzung einer Einheit nichts anderes als ein Sechseck sein kann, welches auch die beste wirtschaftliche Methode darstellt, das zur Verfügung stehende Material zur Erschaffung von Waben einzusetzen. Hätten die Waben eine andere Form wie beispielsweise dreieckig oder quadratisch, würde es auch keine überflüssigen Leerräume geben. Aber es wird weniger Material für sechseckige Waben als für dreieckige oder quadratische Waben benötigt. In vielen anderen Formen würde es ungenutzte Leerräume geben. Daher ist die sechseckige Wabe imstande, die größere Menge an Honig zu speichern, bei geringerer Menge von Wachs.

Diese Struktur ist das Ergebnis von der Zusammenarbeit von tausenden von Bienen, jede von ihnen trägt zu dem gesamten geometrischen Werk bei. Mathematiker haben bewiesen, dass es keinen größeren Bau unter Berücksichtigung einer gegebenen Menge an Wachs und geometrischen Form geben kann. Die Arbeiterbienen haben gezeigt, dass sie dies in der besten wirtschaftlichen Art, mit dem was sie haben, verwirklichen können.

Ein französischer Insektenkundler namens Antoine Ferchault postulierte ein geometrisches Problem, dass das “Bienen Problem” genannt wurde. Er hat dargelegt, dass eine Wabe eines gleichseitigen sechseckigen Querschnitts drei gleiche und gleich geneigte Rauten beinhaltet. Seine Aufgabe lautete nun, den kleineren Winkel der Raute zu berechnen, wenn die Gesamtoberfläche der Wabe kleinstmöglich sein soll. Drei leitende Mathematiker, ein Deutscher, ein Schweizer und ein Brite, versuchten das Problem zu lösen, und alle kamen zu dem folgenden Ergebnis: 70 Grad und 32 Bogenminuten. Dies entspricht exakt dem Winkel von Waben, der von den weiblichen Honigbienen konstruiert wird. Selbst der weiseste Mensch könnte nicht eine Verbesserung der Technik der weiblichen Bienen zum Bau der Waben vorschlagen.

Der Zeitpunkt der Arbeitsbienen der Beendigung des Produktionsprozesses dieser Waben variiert. Mit dem Fortschritt der Arbeit nähern sich die Waben einem zentralen Punkt. Die Winkel der Waben zu dem Punkt, an dem sie sich treffen, sind perfekt. Es ist klar, dass die Konstruktion dieses Designs, die Entfernung zwischen den Anfangs- und Endpunkten und die präzise Berechnung der Positionen ihrer Mitarbeiterinnen, unglaubliche Exaktheit veranschaulichen.

Die namhaftesten Mathematiker bewiesen die unfehlbare Berechnung der Bienen, die das Ergebnis 70 Grad und 32 Bogenminuten hat. Wie dem auch sei, wenn wir diesen Männern der Wissenschaft vorschlügen, mit einem Lineal in der Hand ein Sechseck zu konstruieren, das überall perfekt passende Winkel hat, und dann zu den Instruktionen an die drei Professoren ergänzen würden, dass die Berechnung zu der Form dieses Sechsecks gleichmäßig und einwandfrei erfolgen sollte, dann würden sie in dieser Aufgabe versagen. Wir sehen nun, dass die Bienen nicht nur großartige Theoretikerinnen sind, sondern auch fähige Praktikerinnen. Auf theoretischer Ebene ist diese Berechnung unglaublich exakt, während ihre Fertigkeit in der Anwendung dieser Berechnung unglaublich genau ist.

Wie können diese Bienen, deren Lebenserwartung sehr kurz ist, diese Berechnungen und Konstruktionen erwerben? Diese Genialität einfach als “Instinkt” zu bezeichnen erklärt nicht das Geringste. Der Koran sagt aus, dass die Bienen Offenbarungen erhielten, nach denen Gottes Design und Programmierung in die Tat umgesetzt wird. Innerhalb der Lebenserwartung einer Honigbiene könnte noch nicht einmal der klügste Mensch das Zählen lernen, geschweige denn der Urheber eines solch perfekten Designs sein. Wir können uns die Genialität der Bienen nicht erklären, sicherlich nicht als pures Glück. Der Schöpfer, der die Bienen mit all ihren Möglichkeiten erschaffen hat, hat für sie diese mathematischen Probleme gelöst. Derselbe Schöpfer hat dafür gesorgt, dass die Biene am Ende der Menschheit dient.

In dem zweiten Teil dieses Buches MWLK 15, welches die mathematischen Wunder behandelt, werden wir den mathematischen Code der Suren und Verse betrachten, in denen die Honigbiene erwähnt wird. Gott, der die Bienen mit mathematischen Eigenschaften versah, präsentierte weitere mathematische Wunder in den Suren und Versen, in denen die Honigbiene erwähnt wird.

 

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