Monday 17 December 2018

Gerade und ungerade Zahlen

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89:3 Bei den Geraden und Ungeraden

Wie Sie sehen, lenkt der dritte Vers der 89. Sure im Koran die Aufmerksamkeit auf die “geraden” und “ungeraden” Zahlen. Das arabische Wort “vhe” wird benutzt, um nachfolgende Wörter hervorzuheben, wenn es zu Beginn eines Satzes verwendet wird. (Wir übersetzten das Wort “vhe” als “bei”.) Koroş Cemnişon war durch den oben genannten Vers inspiriert und untersuchte die Suren und Verse des Koran. Diese Untersuchung beweist, dass sowohl die Surennummer als auch die Versanzahlen in Ordnung arrangiert wurden.

Wenn wir die Versanzahlen und Surennummer zeigen wollen, geben wir sie mit Zahlen an, wie beispielsweise 1:7 (erste Sure und 7 Verse) und 2:286 (zweite Sure und 286 Verse). In der unteren Tabelle addieren wir 1 und 7 (Surennummer + Anzahl Verse dieser Sure) und erhalten eine “8”. Da diese Zahl 8 eine gerade Zahl ist, schreiben wir sie in dem dafür vorgesehenen Feld für die geraden Zahlen ein. Und wir addieren 3 und 200 (3. Sure, 200 Verse) und erhalten “203”. Da diese Zahl eine ungerade Zahl ist, werden wir sie im Feld für die ungeraden Zahlen schreiben. Dieselbe Operation wiederholen wir für alle Suren des Koran. Bitte schauen Sie sich die untere Tabelle an. Wir denken, dass diese Tabelle allein genügt, um zu zeigen, dass die Reihe der koranischen Suren und die Versanzahl geschützt sind und der Koran eine übernatürliche mathematische Struktur besitzt.

Surennummer Anzahl Verse Total Gerade Ungerade
1 7 8 8
2 286 288 288
3 200 203 203
4 176 180 180
5 120 125 125
6 165 171 171
……………………………………………………………………………………………….
57 29 86 86
……………………………………………………………………………………………….
109 6 115 115
110 3 113 113
111 5 116 116
112 4 116 116
113 5 118 118
114 6 120 120
Total 6555 6234 6234 6555

Die Zahlen sind auf beiden Seiten gleich, obwohl sie voneinander unabhängig sind. Sie müssen nicht gleich sein, aber sie sind es. Die Gleichheit dieser Zahlen ist einer der zahllosen Beweise, dass die Surennummern und die Anzahl ihrer Verse im Koran himmlisch arrangiert sind.

Wir wissen, dass die Anzahl der Suren im Koran 114 (19×6) beträgt. Schreiben wir die 19 in der Form 10+9, erhalten wir 6x(10+9). Aus dieser Gleichung erhalten wir zum einen 60, und diese Zahl repräsentiert die Anzahl der Suren, deren Anzahl Versen gerade Zahlen sind. Aus dieser Gleichung erhalten wir auch 54, welche die Anzahl der Suren darstellt, deren Anzahl Versen aus ungeraden Nummern bestehen. 30 dieser 60 Suren haben eine ungerade Zahl und die anderen 30 Suren eine gerade. 27 Suren von 54 besitzen jeweils ungerade bzw. gerade Zahlen. Und ihre Häufigkeit kann wie folgt angegeben werden: 57 = 3×19 = 3x(10+9). Auf diese Weise erhalten wir 30 und 27.

114 = 6x19 = 6x(10+9) = (6x10)+(6x9) = 60+54
57  = 3x19 = 3x(10+9) = (3x10)+(3x9) = 30+27

Wir haben vier Gruppen. Lassen Sie uns ein Beispiel für jede Gruppe geben:

  1. Suren mit ungeraden Zahlen – ungerade Anzahl Verse. Beispiel: Die Sure “Die Eröffnende” (1. Sure, 7 Verse)
  2. Suren mit ungeraden Zahlen – gerade Anzahl Verse. Beispiel: Die Familie Imrans (3. Sure, 200 Verse)
  3. Suren mit geraden Zahlen – ungerade Anzahl Verse. Beispiel: Das Vieh (6. Sure, 165 Verse)
  4. Suren mit geraden Zahlen – gerade Anzahl Verse. Beispiel: Die Frauen (4. Sure, 176 Verse)

Wir können die Tabelle, welche die vier Gruppen enthält, wie folgt zeigen:

114 SUREN
Suren mit gerader Versanzahl: 60 Suren mit ungerader Versanzahl: 54
Geradzahlige Suren: 30 Ungerade Suren: 30 Geradzahlige Suren: 27 Ungerade Suren: 27

Wenn Sie die Stelle eines einzelnen Verses einer Sure verändern, so wird das System einstürzen. Wenn zum Beispiel die erste Sure aus 8 Versen bestehen würde, veränderte sich das System und wenn die dritte Sure die zweite Sure wäre, würde dieses mathematische System erneut verändert werden. Nur wenn wir 2 oder 4 (gerade Zahlen) Verse von einer Sure hinzufügen/streichen würden, blieben die Zahlen in der obigen Tabelle gleich. Würden wir dies jedoch tun, so würden sich die Daten in den anderen Tabellen ändern. Auf der Annahme zu bestehen, dass der Ursprung solch einer Tabelle auf einem Zufall beruht, könnte auf die Unkenntnis der Wahrscheinlichkeitsannahmen zurückzuführen sein oder auch das Ergebnis purer Sturköpfigkeit. Gott lenkt unsere Aufmerksamkeit darauf, dass Er numerisch strukturierte Bücher hat (vgl. 83:9,20 – kitaabun marquumun). Er verweist auch auf die “geraden” und “ungeraden” Zahlen. Diese Tabellen, welche wir untersuchen, werden uns so Gott will helfen, die Weisheit Gottes begreifen.

Wir können die Suren in zwei Gruppen untersuchen: 1. homogene Suren und 2. heterogene Suren. Die homogenen Suren bestehen aus Suren, deren Laufnummer und Anzahl Verse (also beide) gerade bzw. ungerade sind. Die heterogenen Suren bestehen aus Suren, deren Laufnummer gerade ist, wenn die Anzahl ihrer Verse ungerade ist oder umgekehrt. Es gibt 57 homogene und 57 heterogene Suren. Sie können dies durch die folgende Tabelle besser verstehen:

114 SUREN
HOMOGENE SUREN HETEROGENE SUREN
57 SUREN 57 SUREN
Gerade Surennummer und Anzahl Verse:
30 SUREN
Ungerade Surennr. und Anz. Verse:
27 SUREN
Gerade Surennr. und ungerade Anz. Verse:
30 SUREN
Ungerade Surennr. und gerade Anz. Verse:
27 SUREN

So wie die Summe der Surennummern und Versanzahlen in Bezug auf ihre Eigenschaft als gerade und ungerade bedeutungsvoll ist, sind auch die Anzahl der (un)geraden Suren und die Anzahl der (un)geraden Anzahl Verse bedeutungsvoll, wie aus den symmetrischen Tabellen entnommen werden kann. Wir sollten hinzufügen, dass es mehr solche Daten gibt und dass dies das göttliche Design wie der Geraden und Ungeraden beweist.

Wir haben gesehen, dass die Summe der Surennummer im Koran 6555 ist. Diese Zahl ist ebenso der Summe der ungeraden Zahlen auf der Tabelle gleich. Die Summe der aufeinanderfolgenden Zahlen wird mit Hilfe der folgenden Formel berechnet: n×(n+1)/2. Deshalb können wir die Summe der Surennummern im Koran wie folgt zählen: 114x(114+1)/2=6555.

Ein jordanischer Wissenschaftler namens Jalghoom dachte sich, dass es 60 Suren gibt, deren Versanzahl gerade waren, und 54 Suren, deren Versanzahl ungerade waren. Er teilte dann diese Formel in zwei Teile und schrieb sie wie folgt:

60x(114+1)/2 = 3450
54x(114+1)/2 = 3105
Total=6555

Hier kommen wir zu einer interessanten Schlussfolgerung: Die Summe der Surennummern der Suren, deren Versanzahl eine gerade Zahl ist, beträgt 3450 und die Summe der Surennummern der Suren, deren Versanzahl eine ungerade Zahl ist, beträgt 3105.

Lassen Sie uns das oben angegebene Beispiel im Hinblick auf die Schlussfolgerung erklären. Nehmen wir die dritte und siebzehnte Suren. Die dritte Sure enthält 200 Verse, was bedeutet, dass die dritte Sure eine Sure ist, deren Versanzahl eine gerade Zahl ist. Die siebzehnte Sure enthält 111 Verse, was bedeutet, dass die siebzehnte Sure eine Sure ist, deren Versanzahl eine ungerade Zahl ist. Angenommen, die Surenzahlen dieser Suren werden ausgetauscht. Wenn Sie in diesem Fall die Surennummern der Suren, deren Versanzahl eine gerade Zahl ist, addieren würden, wäre das Ergebnis 3464. Die Summe für die Suren mit einer ungeraden Versanzahl 3091. Dadurch würden sich die Daten, die wir in dieser Gleichung erhalten haben, verändern.

Dies bedeutet, dass selbst wenn Sie die Ordnung von zwei Suren im Koran verändern, sich diese mathematische Tabelle ändern wird. Und dies zeigt, dass die Surennummern des Koran himmlisch arrangiert sind und dass diese Anordnung nicht einmal eine einzelne Veränderung akzeptieren wird.

Teilen wir den Koran in zwei Teile, so endet der erste Teil an der 57. Sure, welche die Sure “Eisen” (Hadid) ist. Wenn wir die Surennummern der ersten 57 Suren addieren erhalten wir 1653. Multiplizieren wir die Surennumer der Sure “Eisen” (57) und die Anzahl der Verse in Sure “Eisen”, so haben wir: 57×29=1653 (19×87). Deshalb weist die Sure “Eisen” darauf hin, dass wir, wenn wir den Koran in zwei Gruppen teilen, interessante mathematische Daten erhalten werden.

Es gibt 29 ungerade und 28 gerade Surennummer im ersten Teil des Koran. Und es gibt 28 ungerade und 29 gerade Surennummer im zweiten Teil des Koran. Dies tritt aufgrund einer mathematischen Eigenschaft auf, weil alle aufeinanderfolgenden Zahlen diese Charakteristik aufzeigen. Es ist jedoch interessant, dass es im zweiten Teil des Koran 28 “heterogene” und 29 “homogene” Suren gibt, während im ersten Teil 29 “heterogene” und 28 “homogene” Suren vorkommen. Dieses Ergebnis ist das Ergebnis von mathematischen Charakteristiken. Dies ist eines der endlosen Wunder des Koran (bitte erinnern Sie sich an die Tabelle über die homogenen und heterogenen Suren).

114 SUREN
Erste Hälfte des Koran: 57 Zweite Hälfte des Koran: 57
29 ungerade Suren 28 gerade Suren 29 gerade Suren 28 ungerade Suren
29 homogene Suren 28 heterogene Suren 29 heterogene Suren 28 homogene Suren

Bereits die Untersuchung der Surennummern und der Anzahl der Verse im Koran als “ungerade” und “gerade” reicht aus, um zu beweisen, dass die Reihen der Suren und die der Anzahl der Verse im Koran himmlisch arrangiert sind und dass das mathematische System diese Struktur schützt. Wir haben nur ein Buch, das mathematische Wunder besitzt, und dieses Buch zeigt endlose Wunder auf. Es ist jenseits menschlicher Kraft und wurde von Dem Schöpfer offenbart.

 

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