Saturday 20 April 2019

Zeichen im Neuen Testament

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5:15 O Volk der Schrift! Unser Gesandter zu euch gekommen, um ich viele Dinge zu enthüllen, die ihr in der Schrift versteckt und vieles übergeht. Zu euch ist ein Licht und ein klares Buch gekommen

Der Koran sagt aus, dass die Juden und Christen haben sich nach Kräften bemüht viele Einzelheiten zu verstecken oder zu unterdrücken. Einige davon beziehen sich auf die Nachricht von der Ankunft Mohammeds. In diesem Abschnitt unseres Buches werden wir auf Stellen eingehen, die wahrscheinlich unterdrückt wurden. Die drei monotheistischen, an die Menschheit gerichteten Religionen, bringen fast die gleiche Botschaft, mit einigen Vorbehalten, speziell in Bezug auf die Rituale. Dass Gott ist Einer ist und der Mensch nur einen Gott, den Allmächtigen und Allwissenden, anbeten sollte, ist allen drei Religionen gemeinsam. Der Gerichtstag (Jüngste Tag) ist einen andere Gemeinsamkeit. Der Schutz des menschlichen Lebens und des Rechts auf Besitz, seinen Reichtum zu teilen mit den Armen, nach Frieden und Gerechtigkeit trachten, das Lob Gottes bei jeder Gelegenheit, Gott zu danken und zu beten sind einige weitere Punkten die diese drei Religionen teilen. Mit der Zeit hat der Klerus und seine ignoranten Anhänger die ursprünglichen Lehren des Glaubens korrumpiert. Der Koran macht Anspielungen auf diese Männer in der Tracht der religiösen Anhänger, die die Ursprünglichkeit der Religion beschädigt haben (Siehe: 2:75; 5:13; 9:31-34). Dieser Aspekt liegt außerhalb des Bereichs der vorliegenden Arbeit und wird Gegenstand einer anderen Publikation sein. Die Bedeutung zu verkennen, Propheten oder religiösen Menschen anzubeten und zu vergöttern und Einschiebungen in den Schriften sind die wichtigsten Punkte für diese Entwicklung gewesen. Sobald die Fanatiker aller drei Religionen ausgeschlossen sind, werden die Menschen besser verstehen, dass ihre Botschaften die gleichen sind. Dies ist jedoch außerhalb des Themenbereichs des vorliegenden Buches. Die Evangelien bezeugen Moses und machen Anspielungen auf Muhammad, während der Koran, das letzte gesandte Buch die Bücher, die ihm vorausgingen, bestätigt. Die wunderbaren Prophezeiungen im Koran sind gültige Beweise, die die anderen Bücher bestätigen. (Allerdings müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass das Alte Testament und das Neue Testament im Laufe der Zeit eventuell durch Einschiebungen beeinflusst wurde, trotzdem bleiben viele ihrer grundlegenden Einträge unverändert.) Ich beabsichtige die Hinweise, die sich auf das Kommen von Mohammed beziehen, zu untersuchen. Worüber viele Christen Bedenken hegen ist die Diskreditierung der Trinitätskonzepts und dem Glauben, dass Jesus lediglich ein Prophet ist. Wenn man der Tatsache zustimmt, dass die Evangelien auf das Kommen von Mohammed hinweisen wird die Anpreisung von Jesus bis zu dem Punkt der Vergöttlichung automatisch beendet. Die Zeichen in den Evangelien, die das kommen von Mohammed ankündigen wurden vertuscht. Die Kirche wird auch weiterhin an ihren alten Bekenntnissen hängen, damit sie in der Lage bleiben, ihre aktuelle Autorität auszuüben und ihre Existenz aufrechtzuerhalten. Die ältesten Versionen der Evangelien sind in Altgriechisch und in Latein. Einige Einschiebungen könnten während er Übersetzung in diese Sprachen stattgefunden haben

 

Paraklet

Und als Jesus, (der Sohn) von Maria sagte: “O ihr Kinder Israels! Ich bin der Bote Gottes für euch, zur Bestätigung der Thora vor mir, und Bringer der frohen Botschaft von einem Gesandten, der nach mir kommen wird, dessen Name gelobter (ahmad) ist (61:6)

Der Koran sagt, dass Christus frohe Botschaft von der Ankunft von Mohammed gab. Diejenigen, die einen solchen Ausdruck in den Evangelien nicht direkt erkennen, meinten – basierend auf Aussage des Korans, dass die Gläubigen der Bibel ihre Religion verborgen hatten – dass die Christen die einschlägigen Verse in den Evangelien ausgelöscht hatten. Dies könnet bei einigen Versen der Fall gewesen sein. Einige Forscher haben festgestellt, dass einige der Bedeutungen falsch gedeutet worden sind, und dass es diese Botschaften des Koran in den Evangelien noch gab. Der Koran erwähnt das Adjektiv “ahmad” (das heißt “höher gelobt werden”) In der Tat die Namen stammen Muhammad und Ahmad von der gleichen Wurzel ab. Einige sind der Ansicht, dass “Ahmad” ein Eigenname sei. Unserer Meinung nach sollte hier die wörtliche Bedeutung den Vorrang erhalten. Der Name Muhammad wird an vier unterschiedlichen Stellen im Koran erwähnt. (siehe 3:144; 33:40; 47:2; 48:29) Dies ist unserer Meinung. Es würde sich jedoch nichts ändern, wenn “Ahmad” als Eigenname angenommen wird. Beide haben eine Bedeutung und sind von derselben Wurzel abgeleitet, nämlich H-M-D.

Lassen Sie uns einen Blick auf die Vorhersage des Propheten in dem Evangelium nach Johannes werfen. Die letzten Worte von Jesus, die er mit seinen Jüngern ausgetauscht hat, bevor er am Ende des letzten Abendmahles gefangen genommen und weggeschafft wurde, werden nur in dem Evangelium nach Johannes erzählt. In den andern 3 Evangelien (bzw. zugeschrieben zu Matthäus, Markus und Lukas) werden sie nicht erwähnt. Wie sollen wir und dann das Fehlen von seinen Gesprächen mit seinen Jüngern in den drei anderen Evangelien erklären? Kann es sein, dass sie in den anderen Evangelien einst auch bestanden haben, dann aber ausgelassen wurden?

 

15 Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.

16 Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Beistand (Paraklet) geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit.

Johannes 14, 15-16

 

26 Der Beistand (Paraklet) aber, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

Johannes 14,26

 

7 Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden.

8 Und wenn jener kommt, wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und vom Gericht;

Johannes 16, 7-8

 

13 Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.

14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er nehmen und euch verkündigen.

Johannes 16, 13-14

Christen behaupten, dass mit “Paraklet” Gabriel gemeint ist. Andrerseits gibt Prof. Maurice Bucaille, der die Auslegung des Wortes “Paraklet” in den Evangelien als Heiliger Geist (Gabriel) rügt, folgende Darstellung, basierend auf die Etymologie des griechischen Wortes, und wies auf ihre Bedeutung: “Die Lehre der Menschheit, die hier genannt ist, ist in keiner Weise auf die Inspiration durch den Heiligen Geist (Gabriel) beschränkt. Aufgrund seiner eigentlichen Bedeutung im Griechischen, das die Verbreitung des Wissens andeutet, hat sie eine konkrete Konnotation. Die griechischen Verben ” akouo” und “laleo” beziehen sich auf konkrete Handlungen, die nur für ein Wesen mit Gehör und Sprache in Verbindung gebracht werden. Deshalb ist die Zuschreibung solcher Handlungen auf Gabriel absurd. Die logische Schlussfolgerung ist, dass der Verweis im Johannes-Evangelium, sich auf einen Mann mit der Fähigkeit zu hören und zu sprechen, bezieht, so wie Jesus Christus. Der griechische Text verlangt kategorisch diese Fähigkeiten. Daraus folgt, dass Jesus Christus vorausgesagt hatte, dass Gott nach ihm einen anderen Mann senden wird, der Gottes Gebote und Botschaften überbringen würde, um sei der Menschheit zu übermitteln, so wie es die Aufgabe eines Propheten ist. Die Worte in einigen der vorliegenden Texte, die sich auf den Heiligen Geist beziehen, sind interpoliert. Das Ziel war es, die Bedeutung eines Textes zu ändern , in dem die Ankunft eines neuen Propheten vorhergesagt wurde.”

Der Prophet

19 Und dies ist das Zeugnis des Johannes, als die Juden zu ihm sandten Priester und Leviten von Jerusalem, dass sie ihn fragten: Wer bist du?
20 Und er bekannte und leugnete nicht, und er bekannte: Ich bin nicht der Christus.
21 Und sie fragten ihn: Was dann? Bist du Elia? Er sprach: Ich bin’s nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein.
Johannes 1, 19-21

Drei Fragen wurden Johannes dem Täufer gestellt, die er verneinte: 1) bist du der Christu? 2) Bist du Elia? 3) Bist du der Prophet? In dem Evangelium nach Johannes sagt Johannes der Täufer ausdrücklich, dass er nicht der Elia ist. Drei verschiedene Menschen werden erwähnt: 1) Jesus; 2) Elia; 3) der Prophet. Wir wissen, dass Johannes der Täufer ein Zeitgenosse von Jesus war. Das Evangelium sagt, dass Elia schon gekommen war und er unter der Hand des Menschen leiden musste (Matthäus 17,12). Wer war dann “der Prophet”? Die Menschen haben auf die Ankunft des Propheten gewartet, der im Alten Testament erwähnt ist. (5.Mose 18,18; wir haben dies schon in dem vorhergehenden Kapitel erläutert). Es ist daher deutlich, dass “der Prophet” eine andere Person als Jesus ist. Wer war dann “der Prophet”, der noch nicht gekommen war während der Zeit von Jesus und der die Botschaften von Gott zu den Menschen brachte? Wir denken, dass niemand anderer als Muhammad diese Mission nach Jesus erfüllt hat.

 

Wie sind falsche Propheten erkennbar?

15 Seht euch vor, vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.
16 An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?
17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte.
18 Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen.
19 Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
20 Darum: an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen
(Matthäus 7, 15-20)

In keinem der Evangelien steht, dass kein anderer Prophet kommen würde. Das folgende Kriterium ist in dem Evangelium angeführt: Untersuche die Früchte und unterscheide zwischen dem, der die Wahrheit spricht und dem, der ein Lügner ist.

Trotz all dieser Zeichen im Alten und Neuen Testament, haben Rabbiner und christliche Geistliche miteinander gewetteifert diese zu vertuschen; die Standpunkte der katholischen und orthodoxen Kirchen, scheinen der Papst in Rom und die Erzbischöfe, deren Namen nicht in einem der Evangelien genannt werden, mehr Autorität für die Mehrheit der christlichen Bevölkerung zu haben, als die Heilige Schrift.

 

Sich an einem gemeinsamen Punkt treffen

Weder im Alten, noch im Neuen Testament weißt irgendetwas auf die Gültigkeit des Dogmas der Dreieinigkeit hin. Die Idee der Dreieinigkeit ist eine erzwungene Behauptung. Die Autorität der Kirche hat die Autorität der Evangelien außer Kraft gesetzt. Die Trinität wurde zur notwendigen Bedingung gemacht. Wäre die Glaubenslehre der Trinität so wichtig, wäre sie dann nicht immer wieder von den Gesandten und Propheten Gottes im Alten Testament, oder zumindest in den Evangelien des Neuen Testaments erklärt worden? Die Christen bestätigen das Alte Testament als eine Autorität. Wie kommt es, dass der Heilige Geist (Gabriel), der als einer der drei bezeichnet wird, ist als solcher nicht im Alten Testament erwähnt wird? Warum gibt es keine Erwähnung im Alten Testament von der Ankunft des Sohnes Gottes oder der Verklärung von Gott? Wäre dies so wichtig ist, warum stoßen wir nicht irgendwo im Alten Testament, der Offenbarung Gottes, darauf?

Das Problem von Gottvater und Gottsohn war die Konsequenz einer Interpretation die von der Kirche gemacht wurde. Gott wird in den heutigen Evangelien ist als “Vater” aller Menschen und seiner Gläubigen, seiner Söhne erwähnt. Das Wort “Vater” und “Sohn”, sind aber Gleichnisse, wie der unparteiische Leser leicht erkennen kann:

45 damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel.
Matthäus 5,45

Wir vermuten, dass ein Ausdruck, den die Personen in der aramäischen Sprache als Gott und Herrn aller Menschen bezeichneten, ins Griechische als “Vater” und der Ausdruck, der sich auf “ein geschätzter Knecht” bezog, mit “Sohn” übersetzt wurde. Die Quelle für diese verzerrte Übersetzung müssen die mit religiösen Gewändern bekleideten Männer gewesen sein. Da wir keine aramäische Version besitzen, können wir unserer Sichtweise nicht beweisen. Die religiöse Autorität, die jede Argumentation gegen sie während der Konzils von Nizäa zum Schweigen brachte, hat das Konzept der Dreifaltigkeit festgelegt. Bevor ich schließe, möchte ich noch zwei weitere Verse aus dem Koran zitieren:

9:31 Sie haben sich ihre Schriftgelehrten und Mönche zu Herren genommen neben Allah und den Messias, den Sohn der Maria. Und doch war ihnen geboten, allein den Einigen Gott anzubeten. Es ist kein Gott außer Ihm. Allzu heilig ist Er für das, was sie (Ihm) zur Seite stellen!

29:46 “Und streitet mit den Leuten der Schrift nie anders als auf eine möglichst gute Art – mit Ausnahme derer von ihnen, die Frevler sind! Und sagt: “”Wir glauben an das, was (als Offenbarung) zu uns, und was zu euch herabgesandt worden ist. Unser und euer Gott ist einer. Ihm sind wir ergeben (muslim).”””

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