Wolken und die Vorgänge bei Regen

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Meteorologen haben das, was sie über die Entstehung, Struktur und Funktion der Wolken kennen, erst in den letzten Jahren mit Hilfe von Satelliten, Computer und Luftballons, erworben. Es ist deutlich im Koran über die Wolkenbildung zu lesen.

Siehst du denn nicht, dass Gott die Wolken dahintreibt, dann zusammenfügt, dann zu einer Wolkendecke macht? Dann siehst du Platzregen daraus herabkommen. Gott läßt vom Himmel aus Wolkenbergen Hagel fallen auf wen Er will und wendet ihn ab, von wem Er will. Das Aufleuchten der Blitze zwischen den Wolken könnte einem fast das Augenlicht nehmen. (24:43)

Wasser ist Leben. Der größere Teil des Wassers, die Lebensgrundlage für die Lebewesen auf der Erde, ist in ständiger Bewegung und Umwandlung. Die ununterbrochene Abfolge dieser aufeinander folgenden Umwandlungen wird als Kreislauf bezeichnet. Wasser ist immer in der Luft. Es versteht sich von selbst, dass dieser Zustand des Wasser sich von seinem Zustand in den Meeren und Flüssen unterscheidet. Die Bildung von Wolken durch Wasserdampf, die Umwandlung dieser Wolken in Regenwasser und ihr Fallen auf die Erde als Niederschlag, ist das Ergebnis eines perfekten Kreislaufsystems Gottes. Vor mehr als 1400 Jahren, lenkte der Koran unsere Aufmerksamkeit auf Tatsachen, die heute nur mit Hilfe von Satelliten nachgewiesen werden können. Die Wissenschaftler untersuchten die Beschaffenheit von Wolken und wiesen nach, dass sie die Folge von gut konstruierten Systemen und Stadien sind. Meteorologen untersuchten die Gewitterwolken. Die Stadien, die sie beschrieben stimmten mit dem Prozess überein, der in der Sure „Das Licht“, Vers 43 beschrieben wird.

  1. Wolken bewegen sich Dank der Winde: Die Tatsache, dass der Wind die Hauptursache im Prozess der Wolkenbildung ist, die Regen erzeugen, wird in der Sure „Die Römer“ Vers 46 (Im vorigen Kapitel wurde die Rolle des Wind bei der Wolkenbildung dargestellt) beschrieben.
  2. Vereinigung: Die kleinen Wolken verbinden sich zu einer einzigen großen Wolke
  3. Aufeinander schichten: Wenn die kleinen Wolken sich verbinden, verstärken sich die Aufwinde in der größeren Wolke. Die Aufwinde in der Nähe des Zentrums der Wolke sind stärker als diejenigen in der Nähe der Ränder. Diese Aufwinde verursachen, dass die Wolke vertikal anwächst, so dass die Wolke aufgeschichtet ist. Dieses vertikale Wachsen veranlasst die Wolke sich in kältere Regionen der Atmosphäre zu strecken, wo sich Wassertropfen und Hagelkörner bilden. Wenn diese Wassertropfen und der Hagel für die Aufwinde zu schwer geworden sind um sie zu stützen, beginnen sie, aus der Wolke zu fallen, als Regen, Hagel, etc.

Menschliche Schöpfung?

Das, was Meteorologen über die Struktur und Funktion der Wolken wissen, haben sie in den letzten Jahren nur mit Hilfe von Satelliten, Computer und Wetterballons erworben. Es ist bedeutend, über die Bildung von Wolken im Koran zu lesen. Die heutigen Daten werden durch den Einsatz von Instrumenten und Satelliten, mit einem Panoramablick auf die Wolken von oben, erhalten. Es wäre sonst unmöglich für Menschen, die auf der Erdoberfläche leben, einen Einblick in den Aufwind innerhalb der Wolken während ihrer Entstehung und die Niederschläge, die sich in dieser Wolke vertikal entwickeln, zu haben.
Im oben erwähnten Vers ist das Gleichnis von “Bergmassen” eine treffendes, da in den Gewitterwolken Regenwolken in einer Höhe von 5-6 km eine Formation wie ein Berg aufweisen.
Während der Vers zu der Zeit des Propheten, nicht verfügbares Wissen offenbart, gibt es keinerlei Erwähnung falscher Vorstellungen in der damaligen Zeit. Bis in die 1600er wurde die westliche Welt von den meteorologischen Überlieferungen der alten Griechen, selbst ein Sammelsurium von richtigen und falschen Daten, dominiert. Man glaubte, die Atmosphäre wäre aus zwei verschiedenen Arten von Dampf gebildet, die trockene und die feuchte; das Donnern sei das Ergebnis der Kollision der trockenen Wolken mit ihren Nachbarn, und der Blitz würde durch trockenem Dampf entzündet. In dem gefragten Vers wurden keine solche falschen Informationen erstellt, während eine Beschreibung des Blitzes zusammen mit dem Niederschlag von Regen und Hagel gemacht wird, und eine Verbindung zwischen ihnen hergestellt wird. Der Blitz in atmosphärischen Elektrizität ist die gesamt wahrgenommene Lichterscheinung einer Blitzentladung, eine Folge elektrischer Prozesse, durch welche Veränderung in der Atmosphäre entlang eines Kanals mit hoher Ionendichte zwischen den Zentren elektrischer Ladung mit entgegengesetzten Ladungen übertragen wird. Die Wassertröpfchen in den Wolken sind eine Quelle der Elektrizität. Die herab fallenden Wassertröpfchen, ein Ergebnis der Schwerkraft, brechen in noch kleinere Tröpfchen mit positiv geladenen Strom, während die umgebende Atmosphäre negativ geladen ist. Die elektrische Ladung der Tröpfchen nimmt bei jeder Teilung in kleinere Einheiten zu. Zusammen mit dem Aufkommen der elektrischen Ladung als Folge des Zerfalls von Wassertröpfchen, erzielen die Eiskristalle im oberen Teil der Wolke positive elektrische Ladung, dadurch trennen sie sich von der Atmosphäre mit negativer Ladung und erhöhen die elektrischen Ladung der Wolke. Dieser Prozess führt zu einem elektrischen Lichtbogen, zum Beispiel einem Lichtblitz. Der Vers weist auf die Verbindung des atmosphärischen Niederschlags mit dem Blitz, ohne die falsche Information, dass diesen Prozess dem Anzünden der Wolken zuschreibt. Die genaue Beschreibung des meteorologischen Prozesses, der Regen verursacht, beseitigt die damals erfolgreich vorherrschenden falschen Vermutungen und kann nicht mit Zufall oder Schöpfung eines Menschen erklärt werden.

Er ist es, der euch den Blitz sehen lässt zur Furcht und zur Hoffnung, und Der schwere Wolken aufsteigen lässt. (13:12)

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