Sunday 24 March 2019

Reflektionen des Himmels

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86:11 Und der Himmel mit der Umkehrung.

Das arabische Wort „radsch’a“ im Vers gibt uns die Bedeutungen zurückweisen und umkehren. Eine der Bedingungen, ohne die kein Leben auf der Erde möglich ist, stellt der Regen dar. Was passiert denn mit dem Wasser auf der Erdoberfläche, das aufgrund der auftreffenden Sonnenstrahlen verdampft, dass es nicht im endlosen Nichts des Weltalls verschwindet? Es war zu Zeiten des Propheten durchaus möglich zu sagen, dass es immer wieder regnet und dass das Wasser ständig wieder auf die Erdoberfläche zurückkehrt. Doch das Wissen war nicht vorhanden, dass der Grund für das Wiederkehren des Wassers auf die Erdoberfläche die reflektierende Eigenschaft des Himmels ist. Nachdem verstanden wurde, dass die Atmosphäre aus verschiedenen Schichten besteht, kam heraus, dass eine davon, nämlich die Troposphäre das Entgleiten des Wasserdampfes ins Weltall und damit das Ende des Lebens auf der Erdoberfläche verhinderte. Diese Schicht ist mit der reflektierenden Eigenart der Grund, dass der Wasserdampf als Regen zurückkehrt.

Bei der Betrachtung des Verses im vorigen Kapitel, der besagt, dass der Himmel geschützt ist, sahen wir bei den meisten Dingen, dass dies aufgrund des reflektierenden Charakters des Himmels zustande kommt. Die radioaktiven Teilchen aus dem Weltall, die Strahlung und die schädliche Ultraviolettstrahlung werden vom Himmel reflektiert und ins Weltall zurückgesendet, womit unsere Erde geschützt wird. Auf der einen Seite weist der Himmel das Schädliche aus dem Weltall zurück, auf der anderen Seite lässt er das Leben auf der Erde fortbestehen, indem er den für uns notwendigen Wasserdampf umkehrt. Es kann weder durch das damalige Wissen der Menschen zur Zeit des Propheten noch durch Zufall erklärt werden, dass der Koran auf diese Eigenschaft des Himmels hinweist, die in den letzten Jahrhunderten entdeckt wurde.

 

Der unzerstörbare, unzerbrechliche Schirm

Gäbe es die Reflektion in der Atmosphäre nicht, wäre die Aufrechterhaltung der für das Leben notwendige Wärme auch nicht möglich gewesen. Das Leben ist nur in einer sehr beschränkten Wärmespanne möglich. Wenn wir das Spektrum von der Wärme der Sonne bis zum absoluten Nullpunkt nehmen, beträgt diese besagte Spanne weniger als ein Prozent. Das Festmachen dieses Intervalls ist genauso wichtig wie die Aufrechterhaltung. Plötzliches Auf- und Absteigen der Wärme hätte das Leben auch vernichten können. Wo beispielsweise auf der Erde die Temperatur zwanzig Grad beträgt und plötzlich hundert Grad auf- oder absteigt, wäre das Leben für uns kaum möglich. Die Atmosphäre schafft mit ihrer reflektierenden Eigenart eine gewisse Stabilität, was die Wärme angeht. Dies zeigt uns, dass sie für den Dienst am Menschen erschaffen wurden.

Die Atmosphäre besteht zu 78% aus Stickstoff, zu 21% aus Sauerstoff und zu einem Prozent aus Kohlendioxyd und anderen Gasen. Diese Proportionen sind die für das Leben auf der Erdoberfläche perfekten Verhältnisse. Wenn zum Beispiel Sauerstoff statt 21% auf 22% stiege, erhöhte sich auch die Wahrscheinlichkeit zu 70%, dass mit einem Blitz ein Waldbrand entfacht werden kann. Erhöhten sich die Anteile an Stickstoff und Sauerstoff in der Atmosphäre, würden sich die vitalen Funktionen auf fatale Art beschleunigen. Wären diese Anteile hingegen geringer verlangsamten sich die vitalen Funktionen auf schädliche Weise. Die Aufrechterhaltung dieser Proportionen wurde erst durch eine Serie von Erscheinungen der notwendigen Schöpfungen möglich. Die Reflektivität der Atmosphäre ist nur eine dieser notwendigen Erscheinungen. Doch wenn allein diese Besonderheit nicht wäre, gäbe es niemanden von uns. Wer möchte vermuten, dass der Schirm in der Hand zufällig entstanden ist? Und wer möchte nun vermuten, dass während der Himmel uns wie ein perfekter Schirm schützt und gleichzeitig verhindert, dass die Luft und das Wasser auf der Erdoberfläche ins Weltall entschwindet, dass er mit all seinen Aufgaben zufällig entstanden ist? Unser Schöpfer erschuf uns und hat alle Umstände perfekt geplant, damit wir existieren können. Später hat Er Sein Buch den Koran gesandt, um unsere Aufmerksamkeit auf diese vollkommenen Erschaffungen zu lenken.

38:27 Wir haben den Himmel und die Erde und was es dazwischen gibt, nicht ohne Sinn erschaffen. Das meinen nur die Ableugner. Wehe denen vor dem Feuer, die ableugnen!

 

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