Friday 22 July 2016

Alles gleitend in Umlaufbahnen

orbit

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21:33 Er ist es, der die Nacht und den Tag erschaffen hat, die Sonne und den Mond. Jedes von ihnen gleitet auf einer Umlaufbahn.

 

Im Arabischen drückt das Wort „kulli“ Gesamtheit aus, während „tasniya“ für Objekte steht, deren Anzahl zwei betragen. Der genannte Vers bezieht sich auf zwei Himmelskörper, nämlich die Sonne und den Mond. Dass jedoch nicht „tasniya“, sondern „kulli“ benutzt wird, zeigt an, dass es eigentlich um mehr als zwei Objekte geht. Wenn wir davon ausgehen, dass Tag und Nacht auf der Erde stattfinden, müsste es sich bei dem weiteren Objekt um die Erde handeln. $

Das arabische Wort „falak“ wird benutzt, um die Umlaufbahnen der Sterne und Planeten zu bezeichnen.

Das Wunder in der Verwendung jedes Wortes

Wie man sehen kann, wurde jedes einzelne Wort und jede Nachsilbe sorgfältig ausgewählt. Das arabische Äquivalent zum Begriff ‘gleiten’ ist „sabaha“. Laut Maurice Bucaille kann die Harmonie der Bewegungen von Sonne, Mond und Erde folgendermaßen ausgedrückt werden:

„Das arabische Wort sabaha bezeichnet die Versetzung eines Objekts durch seine eigene Bewegung. Wenn die Versetzung im Wasser stattfindet, bezeichnet es die Bewegung des Gleitens; wenn sie an Land stattfindet, geschieht die Versetzung durch das Bewegen der Beine des Objekts selbst. Wenn wiederum die Versetzung im Weltraum geschieht, kann die gemeinte Bewegung nur durch die etymologische Bedeutung des Wortes beschrieben werden. Sabaha sollte daher als ein Akt verstanden werden, der die Bewegung aus sich selbst hervorbringt.

Der Mond dreht sich um seine Achse in einem Zeitraum, der seiner Umkreisung der Erde entspricht, nämlich etwa 29,5 Tagen. Daher sehen wir immer dieselbe Seite des Mondes.

Die Sonne dreht sich in etwa 25 Tagen um ihre Achse. Da dieser Himmelskörper in seiner Gesamtheit mit seiner Umdrehung am Gleiten ist, beträgt die Umdrehungsgeschwindigkeit um die eigene Achse im Bereich des Äquators anders als im Bereich der Pole.

Das Wort sabaha, das die Bewegungen der Sonne und des Mondes beschreibt, entspricht neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Diese Tatsache konnte sich kein Mensch des 7. Jahrhunderts vorstellen, und sei er auch noch so gelehrt, was für unseren Propheten damals ausgeschlossen war.“

Das Sonnensystem

Die Bewegungen der Sonne, des Mondes und der Erde geschehen ohne unser Leben groß in Gefahr zu bringen. Im Gegenteil machen diese Phänomene das Leben und die Vielfalt auf der Erde erst möglich. Die Erde dreht sich um die Sonne mit einem Neigungswinkel von 23 Grad 27 Minuten. Dank dieser Neigung entstehen die Jahreszeiten und auch das Pflanzenwachstum hängt von ihm ab.
Die Rotationsgeschwindigkeit der Erde um ihre eigene Achse beträgt am Äquator 1670 km pro Stunde. Wobei wir bereits in einem Auto mit einer Geschwindigkeit von 20 km pro Stunde bemerken, dass wir uns fortbewegen. Würde die Erde sich nicht um die eigene Achse drehen, wäre die der Sonne ausgesetzte Seite ständigem Licht ausgesetzt, während die Rückseite in ständiger Dunkelheit bliebe. In solch einer Welt könnten weder Pflanzen noch Leben entstehen.

36:40 Weder kann die Sonne den Mond erreichen, noch die Nacht den Tag überholen. Jedes von ihnen gleitet auf einer Umlaufbahn.

Alle Bewegungen der Sonne, des Mondes und der Erde vollziehen sich in vollkommener Harmonie. Alles ist so perfekt arrangiert, dass sogar Jupiter, der größte Planet im Sonnensystem, zum Leben auf der Erde beiträgt. Der Astronom George Wetherill schreibt in seinem Artikel „Wie speziell Jupiter ist“ über ihn, dass ohne die Existenz eines Planeten von der Größe Jupiters die Erde tausend mal mehr umherschweifenden Meteoren und Kometen ausgesetzt wäre, und wenn Jupiter nicht genau an der Stelle wäre, wo er ist, wir nicht vorhanden wären, um das Geheimnis vom Ursprung des Sonnensystems zu erforschen.

Egal wohin wir uns wenden, stoßen wir auf Pracht, feinste Berechnungen und wundervolle Kunstwerke. Hauptsache wir denken über Gottes Schöpfung nach, benutzen unsere Intelligenz und flüchten nicht vor unserem Schöpfer. Unser Schöpfer zeigt die Beweise Seiner Allmacht und Allwissenheit, Seine Kunstwerke überall im Universum für diejenigen, die ihren Verstand gebrauchen wollen.

3:190-191 Wahrlich, in der Erschaffung der Himmel und der Erde und dem Wechsel von Nacht und Tag sind Zeichen für die, die Klugheit besitzen. Sie gedenken Gottes, wenn sie stehen, sitzen oder auf der Seite liegen, und sinnen über die Schaffung der Himmel und der Erde nach: „Unser Herr, Du hast all dies nicht umsonst erschaffen. Seist Du Gepriesen. Schütze uns vor der Qual des Feuers.“

 

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